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12. May 2008, 16:04   #1
Sacki
Dummschwätzer
 
Benutzerbild von Sacki
 
Registriert seit: February 2005
Beiträge: 3.365
War Klaus Kinski irre?

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Ich frage deshalb, weil ich mir gerade Fizzgeraldo angeschaut habe und den Film eigentlich hervorragend fand.
 
12. May 2008, 16:23   #2
Irata
Junge mit Mundharmonika
 
Registriert seit: October 2002
Ort: Bonn
Beiträge: 1.366
Nicht irre, eher genial. Sein Problem war, dass die Anderen nicht mit ihm mitkamen.
 
12. May 2008, 21:08   #3
GabiJ
 
Benutzerbild von GabiJ
 
Registriert seit: May 2008
Ort: Wien / Österreich
Beiträge: 38
Meiner Meinung nach, war er ein Exzentriker, wie er im Buche steht. Durch sein markantes Aussehen wurde das noch unterstrichen, je älter er wurde. Daher konnter er auch ganz hervorragen diese Psychorollen, wie z.B. Der Zinker udgl. spielen. Aber ich glaube nicht, daß er tatsächlich irre war.
 
13. May 2008, 11:57   #4
jupp11
 
Registriert seit: January 2002
Beiträge: 4.011
Naja, fragt mal Werner Herzog, der mit ihm n paar Filme gedreht hat.

Ich denke, dass bei Kinski weniger Genie, als Egozentrik bis zum Erbrechen - insbesondere in den späteren Jahren - angesagt war.

Ob man das "irre" nennen sollte, bezweifel ich, aber dass Kinski nun ein besonders angenehmer Zeitgenosse war, bezweifel ich genauso.

tschao

jupp11
 
13. May 2008, 17:02   #5
Irata
Junge mit Mundharmonika
 
Registriert seit: October 2002
Ort: Bonn
Beiträge: 1.366
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Er war ja nicht immer so impulsiv, manchmal war ein Gespräch mit ihm auch äußerst angenehm. Ich finde, dazu paßt auch dieser Artikel der Zeit.
 
13. May 2008, 18:37   #6
Ben-99
Ungültige E-Mail Angabe
 
Registriert seit: June 2003
Beiträge: 5.899
... sicherlich war Klaus Günter Nakszyński, wie er wirklich hieß, ein schriller Typ mit einem ausgeprägten Talent, sich selbst zu vermarkten, indem er oft auf Krampf den ach so bösen Outsider mimte. Was den Menschen Klaus Kinski angeht, sollte man dazu auch die Meinung seiner Töchter Pola und Nastassja berücksichtigen, die ja nicht ohne Grund schon sehr frühzeitig den Kontakt zu ihm abgebrochen hatten.

Ich fand ihn damals witzig als durchgeknallten Rezitator von Rimbaud- und Villon-Gedichten ("Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund"). Aber war er wirklich auch ein guter Schauspieler? Worin bestand/besteht denn die Kunst eines Marlon Brando oder Robert De Niro? Sie waren/sind Meister der Untertreibung, da bei einem wirklich guten Schauspieler oft nur ein einziger Blick, eine einzige Geste ausreicht, um das Publikum zu fesseln.

Kinski spielte jedoch fast immer total übertrieben. Als Knallcharge paßte das zwar gut für seine Rollen in den in jeder Hinsicht billigen deutschen Edgar-Wallace-Filmen, doch leider trifft es auch auf "Fitzcarraldo" zu - ein an sich gar nicht mal schlechter Film, den man vielleicht noch einmal neu drehen sollte. Dann allerdings mit einem erstklassigen Schauspieler, und es muß auch nicht unbedingt wieder der fast ebenso nervige Werner Herzog auf dem Regiestuhl sitzen.

Gruß Ben
 
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kinski, fitzcarraldo

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