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22. November 2007, 12:23   #1
Sacki
Dummschwätzer
 
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EM ohne England

Mit Genugtuung habe ich gestern zur Kenntnis genommen, daß die kommende EM ohne die Engländer stattfinden wird.
Mein spezieller Dank geht an die Kicker aus Kroatien, denen ich nun die Teilnahme am EM Finale gegen unsere Mannschaft gönne.

Und für die Engländer gilt:

Alles im (Fußball) Leben rächt sich...

WM 1966:
 
22. November 2007, 12:36   #2
Ogino
 
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Nun werden die Engländer endlich mal begreifen, dass die Erfolge ihrer Vereinsmannschaften fast ausschliesslich durch die ausländischen Spieler zustande kommen.

Eine Nationalmannschaft kann man sich (noch) nicht kaufen, auch nicht mit einem reichen Russen im Rücken.
Für die Qualität der kommenden EM ist das fehlen der Engländer ganz sicher kein Verlust.
Ich werde sie jedenfalls nicht vermissen.

Allerdings wären mir die Italiener zu Hause lieber gewesen.

Ich kann mich nicht daran erinnern, von den Engländern jemals destruktiven oder hinterfotzigen Fußball gesehen zu haben.
Auch kann man ihnen alles vorwerfen, nur kein unfaires Verhalten.

Wenn ich mir hingegen den Fußball der Italiener ansehe, dann findet man genau das alles.
Die EM wäre weitaus interessanter geworden, wenn anstatt der Engländer die Italiener zu Hause geblieben wären.


Achso: Das Wembley Tor war niemals ein reguläres Tor.
 
22. November 2007, 12:38   #3
Tessa
 
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Salzburgs Sicherheitsexperten setzten bereits auf die Möglichkeit, die englische Mannschaft inkl. Hooligans im Red-Bull-Stadion begrüßen zu dürfen....
...aus der Traum..
und nun hoffen sie auf Deutschland inklusive Fans.

Aber nachdem ja Jogi mit seinen auserkorenen Jüngern sich in der Schweiz verwöhnen lässt, genügt es den Salzburger-Ländlern, dass im Falle eines Falles, die Mannschaft der Deutschen mindestens eine Nacht im Land verbringen muss.

Sacki, ich gönne es den Engländern nicht. Was halt zählt sind Tore. Das Spiel haben sie nicht erst gestern vergeigt.
Der Trainer hatte sich wohl die Karten legen lassen. Na ja, nun hat er Zeit genug. Er kann nun an der Torwand üben und sich den Spott der SUN gefallen lassen.

Mein Mitgefühl habe ich nur den englischen Fans gegenüber.

Gegenüber den Spielern reicht es nicht mal für ein Bedauern. Es reicht eben nicht, wenn man Beckham & Co sich nennen darf.
Das ist eine Beruhigung. Es zählen halt immer noch die Tore und da ist es egal, welcher sie schießt.

Ogino, also ich vermisse sie schon, allein schon wegen Beckham. Ich wollte dem schon lange mal unbedingt ins Äuglein blicken. *g*
 
22. November 2007, 19:07   #4
Sacki
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Als ein möglicher Nachfolger wird ja auch Klinsmann gehandelt.
Natürlich wird es dazu nicht kommen, daß der Grinsemann diesen Posten übernehmen wird, selbst wenn die Thommy's so dämlich wären.
Klinsmann weiß nur zu gut, daß dieser Job entlarven würde, was er eigentlich ist: ahnungslos, überheblich und zu unerfahren.
Mit seinem hinterhältigen Charakter würde er in England schnell gegen eine Mauer rennen. Der Aufbau einer solchen Mannschaft ist nicht mit einer WM im eigenen Land zu vergleichen, die praktisch ein Selbstläufer war, was die Motivation betrifft.
Jeder mittelmäßige zweit-Liga-Trainer hätte die Deutsche Mannschaft ebenfalls zum 3. Platz geführt - ein Spitzentrainer wie Hitzfeld, Rehhagel oder Daum (ja, ja, das ist er) hätte sie ins Endspiel und zum Titel geführt.

Aber vielleicht sind die Engländer ja so verzweifelt und bekommen keinen besseren als Klinsmann.
Mich würde es freuen, damit endlich mal das Denkmal Klinsmann demontiert wird, das er völlig zu unrecht ist.
Es reicht ja schon, daß er uns diesen smarten Löw hinterlassen hat.
 
23. November 2007, 09:51   #5
Tessa
 
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...ja mach das nur am Trainer fest.

Das eigentliche Problem sehe ich an anderer Stelle: Die Leistungen was Bundesliga betrifft, sind verzerrt. Durch den hohen Ausländeranteil gehen nicht nur Fans davon aus, dass auch "Nationalmannschaften" auf dem "gleichen Level" spielen können.
England hat nun das quittiert bekommen. Die Erkenntnis dürfte vielleicht auch in Deutschland mal sehr schmerzhaft werden.
 
23. November 2007, 12:10   #6
Sacki
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Zitat:
...ja mach das nur am Trainer fest.
Klinsmann ist kein Trainer und war auch nie einer.
Einen "echten" Trainerschein hat er sich nie erarbeiten müßen, sondern hat ihn ehrenhalber verliehen bekommen.
Trainer zu seiner Zeit war Löw, während sich Klinsmann als Teamchef sehen durfte. Mit anderen Worten: Mannschaftsaufsteller und Motivator.
 
23. November 2007, 13:48   #7
Tessa
 
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...weißt Du wie egal mir das ist, wie sich einer nennen darf oder nicht? Mir ist es piepsegal, ob er in Deinen Augen ein Mentor, Guru oder sonst für ein Hokuspokus-Null-Talent ist.
Schlicht ergreifend finde ich es ätzend, wenn Misserfolge der Mannschaften immer am Trainer festgemacht werden.

Erkläre mir mal bitte, welchen Hokuspokus ein Trainer veranstalten soll, wenn sein Spielerpotenzial nicht mehr hergibt?

Es kommen hier die "vergangenen Sünden" zutage, nämlich, wieder einmal nicht in den Nachwuchs investiert zu haben.
Es ist schließlich einfacher, wenn man anderen Mannschaften die Euros hinblättert.

Was nun den Engländern passierte, kann in Zukunft auch bei den "Bundesdeutschen" möglich sein.
Und dann?
Klar, man kann es ja dann wieder auf den Trainer schieben.

Ich finde außerdem, dass man die deutsche Nationalmannschaft überbewertet. Die bisherigen Gegner sind kein Maßstab. Man sollte sich aber mehr daran orientieren, wie sie gegen Tschechien spielten.
Und wie war das gegen Wales? Ach ja, sie wollten ja unbedingt auf Sieg spielen. Warum taten sie es nicht?
 
23. November 2007, 21:15   #8
Sacki
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Zitat:
Zitat von Tessa Beitrag anzeigen

Ich finde außerdem, dass man die deutsche Nationalmannschaft überbewertet.
Was wollen wir eigentlich noch weiter diskutieren, liebe Tessa ? Wir sind doch einer Meinung
 
24. November 2007, 09:44   #9
Tessa
 
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...wir sind fast einer Meinung, mein geschätzter liebenswerter Sacki...

....für mich stellt sich die Trainerfrage nicht!
 
24. November 2007, 12:58   #10
Sacki
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Zitat:
Zitat von Tessa Beitrag anzeigen
...wir sind fast einer Meinung
Das, verehrte und hochgeschätzte Tessa, passiert mir bei Frauen äußerst selten. Daher erfreut ich mich das gerade in Deinem Falle ungemein und gibt mir nach langer Zeit mal wieder das Gefühl, verstanden zu werden. ...wenn auch nur "fast".
 
24. November 2007, 13:12   #11
Tessa
 
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...da siehst Du, dass ich immer bemüht bin, die Gedanken der Männer einigermaßen zu verstehen...


Vielleicht kannst Du mir jetzt noch Deine "Traineraversionen" erklären. Die Antwort würde mich zum WE sehr glücklich machen.
Ich setze natürlich voraus, dass die Antwort dann auch dementsprechend logisch ausfallen wird.
 
24. November 2007, 16:17   #12
Sacki
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Zitat:
Traineraversionen
Nun hochwertgeschätzte Tessa, die habe ich überhaupt nicht. Solltest Du die bei mir vermuten, dann liegt die Ursache sicher darin, daß ich
a) entweder falsch verstanden wurde
b) mich mißverständlich ausgedrückt habe.
In beiden Fällen, verehrte Tessa, bitte ich um Nachsicht und die Möglichkeit, mich erklären zu dürfen.

Die Tatsachen, daß ein jeder Verein einen Trainer benötigt, der Taktiken vorgibt, die Spieler körperlich formt, motiviert und fit hält, wirst selbst Du als Frau bestätigen können, zumal Du als solche über ein enormes -von mir sehr anerkennendes- Fachwissen verfügst.

Im Falle eines Bundestrainer dürfte das in allen Punkten entfallen, denn weder ein smarter Löw, noch ein ausgewichster Klinsmann können Nationalspielern noch etwas vom Fußballspielen beibringen... und ein Klinsmann schon überhaupt nicht.

Ich kann es auch mit einigen Sätzen auf den Punkt bringen:
Klinsmann ist kein Wundertrainer sondern ein hinterhältiger Blender, der die WM genutzt hat, sich eine Krone von den Medien aufsetzen zu lassen.
In den Vorbereitungsspielen hat er nur Schrott abgeliefert und nach der WM hat er den Schwanz eingezogen und sich verpißt, weil er genau wußte, daß er danach nichts mehr reißen kann. Natürlich nicht, ohne die Millionen abgesahnt zu haben, incl. 37 Freiflügen in der 1. Klasse.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Sacki
 
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