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27. January 2003, 12:49   #26
Lucy
 
Beiträge: n/a
Mensch Eye du redest hier von Frauen, die unrechtmäßig bevorzugt werden und auch von einer aktiven Benachteiligung des männlichen Bevölkerungsteiles Du redest davon, dass Männer ein Jahr sinnlos verschwenden müssen. Das ist gelinde ausgedrückt Blödsinn hehe.

Die Hegemonialstellung der Männer innerhalb unserer Gesellschaft reicht zurück bis in die Steinzeit. Sie entstand alleine durch körperliche Überlegenheit. Das sollte nicht mit Qualifikation verwechselt werden. Diese privilierte Position wurde von Vätern auf die Söhne weitergegeben. Gesetze wurden von Männern für Männer gemacht. Auch das Gesetz, in dem die Wehrpflicht geregelt wurde und wird. Frauen wurde selbst das politische Gespräch untersagt, selbst wenn keine Männer anwesend waren. Bei Männergesprächen waren Frauen nur lächeld geduldet, bewundernde Blicke ob der klugen Sätze, die aus Mannes Mund entfleuchten, wurden mit "das verstehst du nicht Kindchen" zur Kenntnis genommen

Wer die Gegenwart beurteilen möchte, der muss auch sehen, wie es zu dieser Gegenwart kommen konnte. Die Umkehr, die dir als Emanzipationsbewegung bekannt sein dürfte, ging von mutigen Frauen aus, die sich nicht bevormunden lassen wollten. Und schon wurden Stimmen laut, die von dem Unrecht handeln, das Männern zuteil wird, genau wie die Deine *lol*

Die Frauenquote ist das letzte, sicher, wenn man Frauen erst zum Zuge kommen lässt, könnte ja etwas auffallen. Bevor Qualifikation ein Argument werden darf, müssen die Chancen dahinzukommen gleich sein. Klar dürfen Frauen heute alles lernen, alles studieren, ganz nach Belieben. Nur ist schon die Unterstützung des Elterhauses nicht immer gerecht, da Mädchen eh heiraten und Kinder bekommen. Wozu also an den Söhnen sparen? Und später? Längst ist es noch nicht Usus, gleiche Arbeit für gleichen Lohn zu entgelten. Und die vielen kleinen besser dotierten Stellen, die innerbetrieblich besetzt werden, sind Männern deshalb vorbehalten, weil sie entsprechend für die Aufgaben mit Führungsbeziehungen protegiert werden. Besser qualifiziert, ja? Ja, sicher...
 
27. January 2003, 13:29   #27
Speedy
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Registriert seit: February 2001
Beiträge: 251
also ich sorry aber diese quotenscheiße ist doch zum heulen.

frauen interessieren sich nunmla weniger für technische Berufe das ist nunmal so. Genauso wie weniger Männer kreativere Arbeit machen.

Frauen haben beim Bund auch nix an der Waffe verloren dafür hat sie die Natur nicht geschaffen. Allein von der Muskulatur her schon nicht.

Bei all der Emanzipation sollte man bzw. besser frau mal auch im Hinterkopf behalten, dass vieles von der Natur so gewollt ist und auch sinn ergibt und man das nicht auf teufel komm raus ändern sollte.

Ein man kann keine Muttermilch geben funktioniert eben nicht aber bitte das ist keine Benachteiligung.

Und dass Mädels eingestellt werden obwohl sie geringfügier qualifiziert sind als Jungs ist zumindest ein meiner Branche ganz klar der Fall! Kann jetzt nur für Azubis reden aber als Junge sollte man schon vorher programmieren können und einiges an Erfahrung mitbringen bei den Mädels heißt es wir sind froh, wenn sie sich dafür interessieren den rest bringen wir ihnen in der Lehre bei....

:confused:
 
27. January 2003, 14:31   #28
Eyewitness
 
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Registriert seit: April 2001
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Beiträge: 2.831
Genau so ist es Speedy. Der ganze Blödsinn von wegen Jungs werden besser protegiert, etc. Frauen haben die genau gleichen Bildungsvoraussetzungen. Schaut man mal auf ein Gymnasium, dann sieht man leicht, daß der Mädchenanteil deutlich höher liegt als der Jungenanteil. Da kann doch von Benachteiligung keine Rede mehr sein.

Dafür müssen wir ein Jahr zum Bund, während die Mädels schon ein Jahr studiert haben oder ein Jahr Ausbildung hinter sich haben. Ganz klar ein Startvorteil für die Mädels. Und daraus entwickelt sich doch der Rest. Firmen greifen lieber auf junge Leute zu und da kann ein Jahr schon was ausmachen.

Und danach? Danach gibt es eben diese sinnlose Frauenquote, die auf Teufel komm raus ne Frau einstellen will, ohne wirklichen Hintergrund. Durchaus vergleichbar mit der Schwarzenquote in den USA. Dort bekommen Schwarze automatisch bei der Bewerbung an einer Universität 20 Punkte mehr, nur weil sie schwarz sind. Jetzt mal ernsthaft: das soll gerecht sein? Bullshit!

Nun, daß die Frauen durch die Natur des Gebärens nun mal in gewisser Hinsicht benachteiligt sind, dagegen kann man nichts tun und das jetzt irgendwie zu ändern, nur damit man mit den Männern mitstreiten kann, das bringt wohl nicht wirklich was. Wenn möglich, die Damen würden doch dafür sorgen, daß auch Männer gebären können, nur um Männer absichtlich zu benachteiligen.

Man kann ja jetzt noch einen Vergleich anbringen: Frauen leben im Schnitt fünf Jahre länger als Männer. Wenn man jetzt die angegebene Zeit von fünf Jahren Ausfall anrechnet, kommen wir auf gleiche "Lebenszeit", wobei man ja nicht vergessen darf, daß die Frauen die Kinder und die dazugehörigen Folgen ja auch wollen. Es ist ja nicht so, daß die Damen die Kinder aufgezwungen bekommen oder auf jeden Fall dazu verdammt werden. Es ist deren freie Entscheidung. Rechnen wir aber weiter. Die fünf Jahre Kinderbetreuung kann man dadurch reduzieren, daß es a) gewollt ist und b) die Zahl an sich übertrieben ist, da es ja Möglichkeiten zur Reduktion gibt. Bleiben fünf Jahre Altersvorzug minus vier Jahre Kinderbetreuung, bleibt ein Jahr Vorteil der Frauen. Dann rechnen wir noch die männliche Bundzeit hinzu, kommen wir auf zwei Jahre Vorteil für die Frauen. Und da wird noch gemeckert????

Na danke, man nimmt sich so viel, wie man kriegen kann. Aber wenn dann jemand meckert, ist er unfair, ausbeuterisch, ein Unterdrücker, ein Macho und rückwärtsgewand. Wir wollen Gerechtigkeit, nicht mehr als jeder andere auch. Also Frauen zum Bund!
 
27. January 2003, 15:44   #29
Lucy
 
Beiträge: n/a
 
27. January 2003, 15:52   #30
Eyewitness
 
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Registriert seit: April 2001
Ort: Rheinland
Beiträge: 2.831
Hab ich es geschafft, Dich sprachlos zu machen?
 
27. January 2003, 16:55   #31
Lucy
 
Beiträge: n/a
Hehe Wie sollte ich reden können, wenn ich hier am Boden liege, weil sich gleich zwei Nachwuchs-Machos um mein Post drumrum mogeln und sich gegenseitig auf die Schultern schlagen. Aber niedlich ist das...
 
27. January 2003, 17:51   #32
Akareyon
 
Registriert seit: November 2001
Beiträge: 2.823
So, noch ein Nachwuchsmacho.

Du wirst doch nicht bestreiten, Lucy, daß nach den löblichen Aktionen der Emanzipationsbewegungen und den resultierenden Quotenregelungen Gesetze hervorgegangen sind, die wiederum eine umgekehrte Übervorteilung zur Folge haben; und bei der Bürokratie in Deutschland werden diese Gesetze nicht abgeschafft, sondern wieder verfeinert.

Wo du schon archaische Gesellschaftsstrukturen ansprichst - was ist das denn für eine Methodik: "Wir Frauens kriegen die Kinners, ihr Männers übt für den Krieg, und das ist dann wahre Gerechtigkeit"?
 
27. January 2003, 18:44   #33
Eyewitness
 
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Registriert seit: April 2001
Ort: Rheinland
Beiträge: 2.831
Nun Lucy, auf die wenigen Inhalte, die Dein Posting bietet, bin ich immerhin eingegangen, was soll man da noch tun?
 
28. January 2003, 09:30   #34
Speedy
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Registriert seit: February 2001
Beiträge: 251
hehe so so wenn ein Mann sich für seine REchte einsetzt ist er ein Macho wenn eine Frau sich für ihre REchte einsetzt ist sie eine arme benachteiligte Einzelkämpferin gegen die bösen Männer und somit eine Heldin ???


irgendwas läuft hier schief keiner hat gesagt dass Frauen generell bevorzugt werden udn Männer nur im Nachteil sind und auch nicht andersrum. Fakt ist aber dass die Emanzipationsbewegung teilweise deutlich über die Stränge schlägt und da kann mir keiner erzählen das wäre nicht so..
 
6. February 2003, 22:27   #35
MusicNonStop
 
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Registriert seit: February 2003
Beiträge: 30
@Marena,

Falls es noch aktuell ist: ich hab meinen Zivildienst auf einem Bauernhof angefangen. Dort wurde ich eigentlich eingestellt um lernbehinderte Kinder zu fahren und für "diverse Tätigkeiten" was so viel hiess wie Stalljunge oder auch Mädchen für alles. Nach vier Wochen wurde ich von dem Bauern als Arschloch tituliert und habe dann sofort gewechselt. Das ging ziemlich problemlos - es wurde ein Gespräch mit dem Zivildienstbeauftragten gemacht, ich durfte mich ne Woche krank schreiben lassen und schon fing ich auf meiner neuen Stelle im Mobilen Sozialen Hilfedienst im im Haus der Parität (Paritätischer Wohlfahrtsverband) an. Der Job war sehr angenehm. Viel Kontakt mit Menschen, keine harte körperliche Arbeit (ich werd nie vergessen wie ich zwischen Schweinen in deren Kacke stand ) und nette Kollegen. Meine Aufgabe war es geistig unterentwickelte Kinder in die Tagesgruppe zu fahren und für behinderte und alte Menschen Einkäufe und Erledigungen zu machen. Kann ich nur weiterempfehlen.

Gruß

MNS
 
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