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19. February 2006, 12:56   #26
Bandwurm
Erde, Wind & Feuer
 
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Registriert seit: February 2002
Ort: Ockershausen
Beiträge: 7.668
Besteht eine Gefahr für Haustiere?
Haustierhalter müssen sich um Katzen und Hunde nach Angaben von Tierärzten keine Sorgen machen. Auch der tägliche Ausgang müsse nicht gestrichen werden. „So wie es aussieht, besteht für sie keine Gefahr“, sagte Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte in Frankfurt. Besorgte Halter müssten auch keine Angst haben, sich selbst beim Umgang mit Hund oder Katze zu infizieren.


Muß ich nach dem Spaziergang meine Schuhe desinfizieren, weil Vogelkot dran kleben könnte?
Dr. Jan van Lunzen (42), Infektiologe der Uni Hamburg-Eppendorf: „Nein. Hier stehen Aufwand und Erfolg in keinem Nutzen. Die Vorstellung, sich auf diesem Weg anzustecken, ist übertrieben und konstruiert.“
 
19. February 2006, 13:08   #27
Glühwürmchen
 
Registriert seit: October 2002
Beiträge: 4.319
Zitat:
Zitat von Hans-Joachim Götz
So wie es aussieht, besteht für sie keine Gefahr“
Mal gucken, wie es aussieht, wenn sich der erste 4-Beiner infiziert hat oder den Virus "nur" übertragen konnte
Auf solche aktuellen Informationen gebe ich nichts.

Mein Handeln bezieht sich nicht auf die Vogelgrippe, sondern auf alle (Vergiftungs)Gefahren, denen unsere Haustiere ausgesetzt sind, denn da gibt es viele, die bewiesen sind
 
19. February 2006, 19:30   #28
Marie
 
Benutzerbild von Marie
 
Registriert seit: April 2001
Ort: Na hier
Beiträge: 5.712
Zitat:
Zitat von Glühwürmchen
........ sondern auf alle (Vergiftungs)Gefahren, denen unsere Haustiere ausgesetzt sind, denn da gibt es viele, die bewiesen sind.....
Bei uns kann man nicht mal mehr die Hunde außen vor dem Laden "kurz" festmachen und NUR schnell eine Zeitung holen.
Die Hunde sind hier schneller weg als man gucken kann.
Die Tiernothilfe hat hier eine Info in die Zeitung gesetzt.

Unkastrierte werden für die Zucht benutzt....kastrierte müssen ihr Fell hergeben (für Tussis die gerne mal was anderes tragen wollen, als immer nur NERZ) und der Rest wird für die Forschung mißbraucht.
Gut, meiner bleibt im Auto oder zu Hause, oder kommt mit in Läden, wo kein Schild an der Tür ist. Werd zwar manchmal dumm angschaut aber das geht mir am ... vorbei.

Allerdings aber für die Anderen ist es dumm gelaufen.

Mein Kater kommt auch weiterhin raus sonst dreht der mir hier ab.
In seinem Leben hat der bisher nur einen einizigsten Vogel gefangen, nur die Mäusleins müssen dran glauben.

Und was meinen/unseren Hund betrifft, der kommt auch weiterhin an die Luft.

Hab mit meinem TA gesprochen... der sich ja zwangsläufig mit dem Thema befassen muß, weil Anfragen sich häufen. Er war extra auf einer Tagung deswegen.

Keine Panik meinte der... wenn Hund und Katze sich anstecken, dann wenn das Virus mutiert das KANN dauern, oder kommt erst gar nicht vor.

Bis dahin alles so lassen wie es ist, halt schauen das Hunde nichts aufnehmen, aber da ist meiner so erzogen wie Glühwürmchen ihre.
Und Katzen ruhig weiterhin raus lassen.

Die Medien würden mehr Panik verbreiten als Wahrheiten... so mein TA.
 
22. February 2006, 16:06   #29
Irata
Junge mit Mundharmonika
 
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Ort: Bonn
Beiträge: 1.366
Ich mach mal einen Sprung auf die aktuellen Ereignisse.

Politiker, WHO und andere Panikmacher reden momentan darüber, dass das Virus mutieren könne und dann in 3 Monaten eine weltweite Pandemie ausbrechen würde. Aus diesem Grund müsse im Fall der Fälle die WM abgesagt werden. Gut, verstanden. Heißt das dann auch, dass ganz Deutschland zur Quarantänezone erklärt würde?

Der Virologe Alexander Kekulé, der irgendwo letztes Jahr schrieb, dass die Vogelgrippe überhaupt keine Gefahr darstelle, bezeichnet das Krisenmanagement der Behörden auf Rügen als Katastrophe und das die Behörden schneller hätte reagieren und die Risikogebiete hätte absperren müssen. Waren es nicht gerade die Aussagen solcher Experten, die das jetzige "Problem" heruntergespielt haben?

Da frage ich mich, wo man auf die Schnelle ein so großes Netz hätte beschaffen wollen, welches die Insel Rügen weit umfassend überspannen hätte können.

Im Ernst, im Moment scheint jeder, der vor eine Kamera oder ein Mikofon kommt, etwas zum Thema Vogelgrippe beitragen zu wollen. Ob sinnig oder nicht spielt anscheinend keine Rolle, hauptsache es wird ausgestrahlt oder gedruckt.

Ich bin ja mal gespannt. Wir fahren am Freitag ins Krisengebiet und ich werde mir - man mag mich unvorsichtig nennen - meinen Urlaub nicht verderben lassen. Wer weiß, vielleicht erspähe ich eine Kamera und ich werde zum Thema konsultiert.
 
22. February 2006, 16:39   #30
Ben-99
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Beiträge: 5.899
... Du fährst jetzt nach Rügen? Aber nicht, daß Du hinterher noch das ganze Board ansteckst. Bitte vor dem Tippen gründlich die Hände waschen. Und bei SMS, PNs und E-Mails vertraue ich auf meinen Virenscanner, der dann nach dem nächsten Update hoffentlich auch die H5N1-Viren zuverlässig abblocken wird.

Gruß Ben
 
22. February 2006, 17:08   #31
tw_24
 
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Zitat:
Zitat von Irata
Der Virologe Alexander Kekulé, der irgendwo letztes Jahr schrieb, dass die Vogelgrippe überhaupt keine Gefahr darstelle, bezeichnet das Krisenmanagement der Behörden auf Rügen als Katastrophe und das die Behörden schneller hätte reagieren und die Risikogebiete hätte absperren müssen. Waren es nicht gerade die Aussagen solcher Experten, die das jetzige "Problem" heruntergespielt haben?
Das Hauptproblem heißt, so scheint's, Föderalismus. Kommt dazu noch eine Landrätin, der ihre DDR-Sozialisation beigebracht hat, daß sie ungefähr keine eigenen Entscheidungen treffen muß, weil das "die da oben" machen, passiert eben, was auf der Insel geschah. Wo die Frau hätte Verantwortung übernehmen müssen, also selbst entscheiden, war sie überfordert.

Weiter oben angesiedelte Instanzen aber - Land oder Bund - konnten der Frau nicht hineinreden, sondern mußten auf sie warten und hatten wohl selbst kein halbwegs reales Lagebild, was nicht verwundert, denn sie sind ja wieder in erster Linie auf Informationen der lokalen Ebene angewiesen und kämpfen auch gegen leere Kassen, also wurde bei den Vorbereitungen gespart.

Richtig unschön wäre die Sache freilich noch geworden, hätte ver.di die Gegend bestreikt ;-).

MfG
tw_24
 
22. February 2006, 17:26   #32
genial
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ich hab mir heute zur feier des tages im restaurant gleich mal ne ente bestellt. morgen vielleicht dann mal rind. oder ist der rinderwahn bereits "besiegt"?! dann vielleicht doch lieber eine belgische eiersuppe. döner aus passau wär auch mal wieder ne abwechslung.
 
6. March 2006, 19:16   #33
opium
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Weil ich gerade von Loddar in einem anderen Beitrag gelesen habe, 'es gibt keine dummen Frage' fiel mir dieser Beitrag wieder ein.

Nun sieht es ja doch inzwischen so aus, als ob Choppershexes Befürchtungen nicht ganz aus der Luft gegriffen sind. Hat zwar jetzt weniger mit dem Monat zu tun, aber die Ausgehsperre für Hauskatzen und der Leinenzwang für Hunde kann uns ja nun doch jeder Zeit kraft Verordnung treffen.

Meine Gegend ist davon bis jetzt verschont geblieben, ich hoffe , es trifft uns nicht so hart, damit meine kleine Irre nicht noch waagerecht an der Wand langschießt vor Übermut wenn sie sich nicht draußen austoben kann
 
6. March 2006, 19:23   #34
Bandwurm
Erde, Wind & Feuer
 
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Ich wußte das dies hier irgendwann noch kommt.

Eine Katze ist tot, gestorben an Vogelgrippe, schlimm.
"Dumme" Frage: Wieviel Katzen sterben täglich, weil sie überfahren werden?
Eine Katze muß Körperflüssigkeiten eines toten/geschwächten Vogels aufnehmen, um dann immer noch mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit, zu erkranken/sterben.

Ein Hund hat eine derart aggresive Magensäure, dass alle zu fast 100& eine Erkrankung ausschliessen.

Ich bin bestimmt kein "Erbsenzähler" aber diese Panikmache wegen nun doch einer Katze........
 
6. March 2006, 19:27   #35
Glühwürmchen
 
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Zitat:
Zitat von Glühwürmchen vor 2 Wochen

Zitat von Hans-Joachim Götz
„So wie es aussieht, besteht für sie keine Gefahr“


Mal gucken, wie es aussieht, wenn sich der erste 4-Beiner infiziert hat oder den Virus "nur" übertragen konnte
Auf solche aktuellen Informationen gebe ich nichts.
und wie es aussieht, können Katzen auch andere Katzen anstecken.
Nur Katzen? Wers glaubt...

Nein, keine Panikmache notwendig, aber auch keine Lügen. Oder?
 
6. March 2006, 19:31   #36
Bandwurm
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Zitat:
Zitat von Glühwürmchen
können Katzen auch andere Katzen anstecken.
Klar, wenn eine Katze eine Andere auffrisst und somit von der infizierten Katze Ihre Körperflüssigkeiten aufnimmt, könnte da eine Gefahr bestehen.
 
6. March 2006, 19:33   #37
Glühwürmchen
 
Registriert seit: October 2002
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Das ist nicht korrekt, mein herzallerliebster Wurm. Auch an den austretenden Körperflüssigkeiten (Kot, Urin, Speichel) können sich die Dachhasen anstecken.
Ob Würmer auch gefährdet sind?
 
6. March 2006, 19:36   #38
Bandwurm
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Stimmt, da hast du Recht, Katzen fressen mit Vorliebe den Kot anderer Katzen, oder?
Nein Zungenküsse, das ist es, bei lesbischen Katzen ganz besonderst gefährlich.
 
6. March 2006, 19:57   #39
opium
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Beiträge: 427
Aber im Grunde geht es doch gar nicht um die Angst oder Gefahr, ob die eigene Katze nun Vogelgrippe bekommen kann, oder übertragen... es kann uns passen oder nicht, wir können es für Schwachsinn halten oder nicht.... es wird trotzdem von oben verfügt und wer nicht Gefahr empfindlicher Geldbußen laufen will, der wird zwangsläufig mitmüssen *achselzuck*
 
6. March 2006, 19:59   #40
Glühwürmchen
 
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Es gibt tatsächlich welche, die Kot essen. Kleine Kinder z.B. oder Hunde, die einen Nährstoffmangel haben.
Das meinte ich aber nicht, denn Katzen niesen auch, wenn sie Schnupfen haben und allein die gemeinsame Benutzung der Katzentoilette kann zur Ansteckung führen.

Cheffe, das ist ein Influenzavirus, kein Human Immunodeficiency Virus, also Grippe und nicht HIV - man kann sich daran genauso anstecken, wie an jeder anderen Grippe auch.
Warum das gerade im Winter besonders häufig auftritt, liegt nicht unbedingt am Vogelzug, sondern wohl eher daran, dass dieser Virus nur bis zu einer bestimmten Temperatur lange aktiv bleibt - gefroren sogar bis zu unbegrenzt.

Man muss das nicht alles fachlich ausdehnen, aber manche Aussagen sollte man nun doch nicht einfach so hinnehmen
 
6. March 2006, 20:06   #41
Glühwürmchen
 
Registriert seit: October 2002
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Zu dem Zwangsknast und der Androhung von Geldstrafen sage ich erst was, wenn alle Streuner im Knast sind und alle anderen 2 und 4 beinigen Wildtiere "verhaftet" wurden
 
6. March 2006, 21:02   #42
Loddarnewyork
 
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Beiträge: 2.676
In Niedersachsen fordert schon jemand das Abschießen von wildernden Katzen.

Im Grunde sind die Bürger doch verunsichert. Der eine Fachmann sagt so, der andere so.

Allerdings hat unsere Politik von Beginn an mal wieder versagt, rangelt nach typisch deutscher Beamtenmanier um die Kompenz, statt anzupacken. Was auf Rügen ablief die ersten Tage, spottet jeder Beschreibung.
 
6. March 2006, 22:17   #43
Marie
 
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Natürlich kann man eigentlich nur sehen das man aufpasst,sich aber nicht verrückt machen läßt.
Wir selbst haben ja auch ein Katerchen, der ist Freigang gewöhnt, fängt Mäusleins als wenn es was zu gewinnen gäbe und es tut mir in der Seele weh das er nicht mehr raus kommt.

Habe jetzt viel gelesen, Internet, Zeitungen, Tier - Boards die sich im Moment ausschließlich mit diesem Thema beschäftigen.
Der Eine schreibt das, der Andere dies und keiner weiß eigentlich so richtig was Sache ist, vor allem die Medien machen mal wieder mobil.

Deshalb hab ich mit meinem Ta noch einmal eine Konferenz abgehalten, bei denen einige Leute beteiligt waren denen dieses Thema am Herzen liegt.


Klar auch das dort Horrorgeschichten erzählt wurden, wegen Unwissenheit.
Doch wo soll das Wissen auch herkommen, wenn so viele so unterschiedlich schreiben und selber nicht wissen was los ist, oder was zu tun ist.

Jedem bleibt es selber überlassen in einer "VG freien Gegend" den Katzen Freigang zu gewähren, oder sie in den vier Wänden zu behalten. Früher oder später wird die VG überall sein, dann lieber die Katzen "früher" in die vier Wände holen, als später.

Dass das bei einigen Katzen nicht ohne Probleme geht, ist allen klar.
Allerdings bei allen machbar, notfalls mit Unterstützung von Bachblüten, damit es bei schweren Fällen leichter geht.

Es kommt natürlich mehr Arbeit auf die Besitzer zu.
Die Katzen brauchen dann mehr Beschäftigung und vor allem Konsequenz.
Nur weil sie miauend vor der Terrassentür,oder was auch immer sitzen, darf ich sie nicht einmal raus lassen und ein andermal wieder nicht.Das ist verwirrend für die Katze.

Mein Katerchen kommt jetzt nicht mehr raus. Das haben wir als Familie so beschlossen,auch wenn es schwer fällt. Doch dem Kater zu liebe und natürlich allen Menschen in unseren Umgebung/Familie, möchte ich vorsätzlich nichts riskieren.
Denn wir müssen dabei auch an die Kleinen in meiner Familie denken, die ja auch Kontakt mit dem Kater haben.

Der Kater ist jetzt 4 Jahre alt und ich denke er wird das schon packen. Es bleibt ihm leider nichts andere übrig. Doch wir werden es ihm so leicht wie möglich machen.

Was meinen Linux angeht, noch lass ich ihn auch ohne Leine laufen. Er ist gut erzogen und geht nicht an Dinge, wo er nicht dran gehen soll.
Allerdings ist es jetzt etwas stressiger als vorher, weil gerade die Zeit für die Läufigkeit eingesetzt hat.
Und da ist mein ganzes Männlein schon mal sehr interessiert an einer Stelle "festzukleben".

Sollte es soweit kommen das auch für Hunde Leinenzwang besteht, bin ich in glücklicher Lage eine große Fläche Auslauf bieten zu können, die natürlich eingezäunt ist.
Ob die das dann auch verbieten,weiß ich nicht, werden wir sehen. Zumindest gehe ich jetzt vorher das Grundstück ab um zu sehen ob da was liegen könnte, erst danach kann er raus.

Katzen kann man wohl "einsperren", aber wer einen größeren Hund hat, der hat es schwer. Denn der braucht Auslauf und Bewegung um nicht "rappelig" im Gehirn zu werden. Und die Folgen von sowas, hat man ja schon öfters in den "Medien" gesehen.

Alles in allem, bin ich und einige "Mitstreiter" diesen Weg gegangen, was Katzen angeht. Denn so leid uns die Tiere auch tun, der Mensch steht immer noch an erster Stelle und zumindest unsere Gruppe möchte nicht wissentlich an einer Weitertragung durch ein Haustier beteiligt sein.

Alles andere ist Schicksal.
 
6. March 2006, 22:26   #44
Glühwürmchen
 
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Die Bürger sind verunsichert...
Das waren sie auch bei BSE, Schweinepest, Salmonellen in Eiern....
Und jetzt verzichtet keiner mehr darauf, denn was nicht im Gespräch ist, das existiert auch nicht
Im März sperren wir die Hühner ein und danach ist alles vorbei...

Und das ist wohl auch der Grund für Rügen.
Wer hat früher schon erfahren, wenn in China, in einem kleinen Dorf, ein Kind gestorben ist? Wer hat überhaupt nach der Ursache geforscht?
Wer konnte dementsprechend einen Zusammenhang erkennen, dass kurz danach Federvieh in Europa stirbt?
Es starb im Winter, weil es eben kalt war...
Jetzt breiten sich die Medien immer weiter aus und das "Kind" hat einen Namen bekommen und leider wird uns so viel berichtet, dass man auch zugeben muss, dass das eine mit dem anderen zu tun hat.
Tja, und dann rollen die eckigen Räder in den Köpfen endlich los - logisch zu spät, wer hätte das denn ahnen können....?
 
6. March 2006, 22:37   #45
Marie
 
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Wer hätte das ahnen können?
Der Mensch als solches sitz auf einem zu hohen Ross. Diese Höhe bekommt ihm auf Dauer nicht.
Er wird größenwahnsinnig zu denken, er sei über alles erhaben.
Weit gefehlt, da ist noch die Natur.
Das Menschlein ist nur noch ein Staubkorn, wenn Mutter Natur mit ihm fertig ist.

Und deshalb sollte die Menschheit mal schnell auf eine geringere Höhe heruntersteigen. Dann tut es beim Fallen nicht so weh.
 
7. March 2006, 11:02   #46
Maggi
 
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Im Nachhinein ist es entweder lustig, was die Leute vor einem halben Jahr über die Vogelgrippe schrieben. Oder es ist erschreckend.

In einem Artikel der Wirtschaftswoche oder des Focus (beides Publikationen, die ich normalerweise nicht verfolge) las ich vor nicht allzulanger Zeit einen Artikel von Okt. 05, in dem vor der Vogelgrippe gewarnt und entwarnt wurde, beides abwechselnd. Die Tipps für die eiligen Leser am Ende des Artikels waren dabei sicher am hilfreichsten. Zum Beispiel (sinngemäß):
  • Katzen können sich nicht anstecken. Auch aus asiatischen Landen ist kein einziger Fall bekannt, dass sich an irgendeinem Geflügel irgendeine Katze angesteckt hat und irgendwie davon abgekratzt ist.
    (Neeein, überhaupt nicht. Wahrscheinlich muss man den Satz lesen und sich dabei das Augenlid runterziehen.)
  • Taubenkot ist ungefährlich. Bislang hat sich keine Taube angesteckt.
  • Kaufen Sie Tamiflu in Armeerationen von 1,5t pro Karton. Das wird der Herstellerfirma helfen, auch dieses Jahr schwarze Zahlen zu schreiben.
  • Betrachten Sie jedes fliegende Getüm als mögliche Gefahrenquelle. Führen Sie jederzeit einen Tennisschläger (Federball geht auch) mit sich, um Angriffe von aggressiven Spatzen und Amseln abwehren können. Kennen Sie Alfred Hitchcock?
Ob diese Desinformation jetzt gezielt ist oder unabsichtlich, ein bisschen hätte man sich vielleicht schon mit dem Thema beschäftigen können, bevor man einen dreiseitigen Artikel schreibt. Oder ist das unüblich in der Medienbranche? Als Insider wird uns Ben sicher Genaueres verraten können.

Ciao,
Maggi
 
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