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27. August 2006, 07:56   #1
Ben-99
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Hitfabrik Motown – heute um 23.00 Uhr auf B3.

... Doku in Kinofilm-Länge über die legendäre Detroiter Hit-Schmiede "Motown" für alle Fans guter Soul-Musik:

Zitat:
27.08.2006 |23:00 | B3

Hitfabrik Motown

USA 2002 (105 Min.) Originaltitel: Standing in the Shadows of Motown.

Ein "mitreißender, filmischer Liebesbrief", befand die Washington Post über den Film, an dem zehn Jahre gedreht wurde: 41 Jahre nach ihrer ersten Aufnahme für Motown kamen die Funk Brothers in Detroit zusammen, um ihre Musik zu spielen und ihre Geschichte zu erzählen - 14 Musiker, die mehr Nr.-1-Hits einspielten als Beatles, Stones, Elvis Presley und die Bee Gees zusammen. (TV Movie)
Zitat:
Sie waren die größte Hit-Maschine der Popmusik. Ohne sie hätte es den legendären Sound des Motown-Labels nie gegeben. Unter dem Namen „Funk Brothers“ kreierten eine Hand voll genialer Studiomusiker jene Songs, für die Stars wie Marvin Gaye, Stevie Wonder, die Supremes oder die Temptations die Lorbeeren kassierten. Und während die Stimmen des Soul weltweit für Furore sorgten, merkten die Jungs im Hintergrund, dass man ihnen vorenthielt, wovon sie immer geträumt hatten: Ruhm! Nach drei Jahrzehnten trafen sich die Funk Brothers 2002 in Detroit, um noch einmal ihre Hits zu spielen und ihre Geschichte zu erzählen…

Hitfabrik Motown
Gruß Ben
 
27. August 2006, 15:15   #2
Sacki
Dummschwätzer
 
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105 Minuten, auf die ich mich tierisch freue.
 
28. August 2006, 09:32   #3
Bandwurm
Erde, Wind & Feuer
 
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Sehr informative Sendung, vieles dazu gelernt, Danke für den Tipp.
 
28. August 2006, 10:26   #4
Ben-99
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... ich hatte den Film gestern aufgezeichnet, ihn mir vorhin angeschaut und bin hellauf begeistert. Denn auch ich kannte nur wenig über die Entstehungsgeschichte der vielen Hits, die ich auch heute noch immer regelmäßig höre. Schon gar nicht, daß sie in diesem winzigen Garagen-Studio entstanden sind. Und man hat auch wieder mal gesehen, wie schwarze Musiker damals abgezockt worden sind. Um so mehr freue ich mich, daß man den "Funk Brothers" mit dieser hervorragenden Doku ein würdiges Denkmal gesetzt hat.

Aber auch die Live-Aufnahmen mit Ben Harper, Joan Osborne und Chaka Khan waren stark und beweisen, daß der Motown-Sound kein bißchen angestaubt wirkt und auch heute noch selbst junge Leute begeistert.

Gruß Ben
 
28. August 2006, 12:39   #5
Sacki
Dummschwätzer
 
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Zitat:
Zitat von Ben-99
.. und auch heute noch selbst junge Leute begeistert.

Gruß Ben
Kann ich bestätigen, obwohl ich auch nicht mehr der allerjüngste bin.
Ich wiederhole mich gerne: Was die Musik anbetrifft beneide ich die Leute, die in den 60/70ziger Jahren damit groß werden durften.
OK, die Mucke kann ich heute auch hören. Aber das ganze Flair dieser Zeit fehlt.
Wenn ich ältere Bekannte und Kollegen so erzählen höre, wie die mit einem Kassettenrecorder oder einem Tonband (jaja liebe Kiddis, sowas gab es damals wirklich) die sehr seltene ausgestrahlten Hitparaden im Radio verfolgten, um Songs mit einer mieserabelen Qualität aufzunehmen, dann kann man das kaum glauben. Wer auf Feten mit solchen Stücken auftauchte, von denen es noch keine Schallplatten gab, der war angesagt - so erzählt man mir jedenfalls. Hi-Fi oder gar 5.1 Anlagen kannte keine Sau, eine Musiktruhe von Graetz oder Grundig reichte völlig aus.


In den USA scheinen Garagen übrigens ein kreativer Ort zu sein, wie man auch an Bill Gates oder der Marke Appel sieht.
 
29. August 2006, 09:24   #6
Jules
 
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Einer unserer DJ's hat ebenfalls die Sendung verfolgt. Als eingefleischter Beatles-Fan liegt ihm wohl auch dieser Sound jedenfalls erzählte er mir gestern das er plant eine Motown Sendung zu machen.

Wenn er soweit ist und hier Interesse besteht teile ich euch gerne mit für wann er die Sendung plant.
 
29. August 2006, 11:35   #7
Ben-99
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... mit den Beatles hat der Motown-Sound eigentlich wenig zu tun, außer daß sie ganz am Anfang ein paar der Songs gecovert haben – "Please Mr. Postman" zum Beispiel. Aber das haben die Stones und andere Gruppen auch gemacht. Auch von "You Really Got A Hold On Me" gibt es unzählige Cover-Versionen. Und doch unterscheidet sich der "Soul" der Afro-Amerikaner erheblich vom Sound der englischen damals sogenannten "Beat"-Bands.

Gruß Ben
 
29. August 2006, 11:58   #8
Jules
 
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Es ist mir schon klar, das es sich offenkundig eigentlich nicht kombinieren lässt. Aber dennoch kennt doch wohl jeder von sich das er auch verschiedene Musik-Stile mag. Jedenfalls war er von der Sendung hin und weg und wurde davon inspiriert.
Ich wollte informieren, nicht nötigen.
 
3. September 2006, 16:55   #9
Ben-99
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... ich habe das doch auch nicht als "Nötigung" aufgefaßt ;-)

Heute abend gibt es übrigens schon wieder eine interessante Musik-Doku – diesmal sogar von D.A. Pennebaker, der noch immer als Meister seines Fachs gilt:

Zitat:
03.09.2006 |23:00 | B3

Soul Legenden - Only the Strong Survive

USA 2002 | Regie: D.A. Pennebaker

Mit William Bell, The Chi-lites, Isaac Hayes, Sam Moore, Ann Peebles, Wilson Pickett, Sir Mack Rice, Carla Thomas, Rufus Thomas, Mary Wilson.

'Soul-Musik ist ein Gefühl' - Sam Moore weiß, wovon er redet. Er ist eine Soul-Legende, war in den 60er-Jahren als Teil von 'Sam & Dave' für Hits wie 'Soul Man' verantwortlich. Trotz fortgeschrittenen Alters reißt er die Menschen von ihren Stühlen, wenn er seine Stimme erhebt. Auch Isaac Hayes, die Chi-Lites, Wilson Pickett oder Rufus Thomas begeistern noch heute. Filmemacher Chris Hegedus und Don Alan Pennebaker haben sich für 'Only the Strong Survive' an die Fersen von Musikern geheftet, die in den 60er-Jahren Stars wurden. In Gesprächen, historischen und aktuellen Live-Aufnahmen skizzieren sie das Leben von Interpreten, die nicht im Reichtum schwimmen, sondern aus dem Scheinwerferlicht in den Schatten abtauchen mussten. (TV Movie)
Zitat:
Doku über die Motown-Musiker der 60er- und 70er-Jahre.

Die Besten starben früh und nicht selten unter dramatischen Umständen: Otis Redding stürzte mit dem Flugzeug ab, Marvin Gaye wurde vom eigenen Vater erschossen. „Only the Strong Survive“ nannten die Dokumentarfilmer D. A. Pennebaker und Chris Hegedus deshalb ihre ergreifende Hommage an die Großen des Soul. Im Sommer 1999 brach das Paar zu einer Reise durch die USA auf, um zehn Künstler, darunter Isaac Hayes und Wilson Picket, auf und hinter der Bühne zu beobachten. Besonders bewegend ist die Begegnung mit dem damals 82-jährigen Rufus Thomas. Neben Elvis einst zweiter König von Memphis, starb Thomas kurz nach dem Dreh im Dezember 2001.

Soullegenden – Only the Strong Survive
Gruß Ben
 
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